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Fachgebiet 1 - Frage 8

Fuchs und Steinmarder („Automarder“) zählen zu den sog. Kulturfolgern.

 

In der Stadt gibt es mehr Füchse und Steinmarder, als in Dorfnähe, aber da wiederum gibt es mehr Füchse als im Wald.

Im Übrigen steckt schon in dem Wort Kultur drin, wer bestimmt ob eine Wildart Kulturfolger ist. Nämlich der Mensch und sein Einfluss auf den Wildlebensraum.

 

Nur der Mensch kultiviert.

 

Dieser Einfluss kann sich zum einen erst positiv aber dann auch negativ auswirken.

 

Beispiel ist hier das Rebhuhn.

 

Früher profitierte das Rebhuhn als Randzohnenbewohner von der sog. „Dreifelderwirtschaft“.

 

Nach der Flurbereinigung (kleine Felder wurden zu großen zusammengelegt und die als Grenze dienenden Hecken vernichtet) und dem immer höheren Einsatz von Spritzmitteln, welcher sich nicht förderlich auf die Insiktenlarven als Hautnahrungsquelle für die so wichtige Kükenaufzucht gerade in den ersten 14 Tagen auswirkte.

 

Bei uns am Schießstand kann man das heute noch sehr gut im Sommer an dem Ruf der Feldlerche die hoch am Himmel steht bemerken.

 

War der Landwirt mit der Giftspritze da, verstummt auch abrupt für mehrere Wochen der Ruf der Feldlerche.

 

Nur allzu logisch, da ja auch die Nahrungsquelle Insekt vernichtet wurde.

 

Als Schutzmaßnahme für die Feldlerche kann man aber auch sog. „Feldlerchenfenster“ einrichten.