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Fachgebiet 1 - Frage 5

Der Baummarder bringt seinen Nachwuchs in Baumhölen zur Welt.

 

Bei allem Haarraubwild kommt der Nachwuchs als sog. Nesthocker nichtsehend und behaart zur Welt.

 

Bitte nichtsehend sagen statt blind sagen, da blind ist eine Behinderung wäre.

 

Der Hase müsste hier Feldhase heißen, da dieser ja bekanntlich bei uns im Stall sitzt, was wiederum auch nicht stimmt, weil es sich hierbei meist um einen Deutschen Riesen handelt und das ist ja ein Kaninchen.

Der Feldhase selber wird oberirdisch gesetzt und kommt daher auch nach einer längeren Tragzeit (42-44 Tage, wie Schwarzwild Zähne hat) schon fertiger als sog. Nestflüchter zur Welt, nämlich sehend und behaart.

 

Das Wildkaninchen hingegen nichtsehend und nackt, als Nesthocker im Bau noch nicht so fertig mit kürzerer Tragzeit (28 Tage, wie alle Hasenartigen Zähne haben).

 

Feldhasen leben im Gegensatz zu Wildkaninchen nur oberirdisch.

 

Daher hat der Feldhase auch eine weiße Unterwolle („frische saubere Luft“) und das Wildkaninchen eine graue Unterwolle („staubiger Bau“).

 

Fuchs und Dachs teilen sich gelegentlich sogar einen Bau. Dabei spricht man dann vom sog. Burgfrieden.

 

Vom sog. Horstfrieden spricht man beim Habicht gegenüber der Ringeltaube.