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Fachgebiet 1-3

Die Kreuzung aus Birkwild und Auerwild heißt Rackelwild.

 

Es unterliegt auch dem Jagdrecht und entsteht aus der Verpaarung zwischen Birkhahn und Auerhenne, denn diese sind von der Größe ähnlich groß.

 

Der Tretakt vom Auerhahn auf der Birkwildhenne wäre durch den zu großen Größenunterschied dann doch wohl zu brachial.

 

Wobei, man selbst steckt ja nicht im Auerhahn und weiß auch nicht unbedingt um die Vorliebe mancher Birkwildhenne.

 

An dieser Stelle pflege ich immer gerne zu sage:

 

„Alles was die Natur bauen kann, wird sie bauen.“

 

Steinmarder und Baummarder können sich nicht kreuzen, weil sie sich z.B niemals wirklich treffen würden.

Der Steinmarder ist tagaktiv und ein Kulturfolger, der Baummarder nachtaktiv und ein Kulturflüchter.

 

Genauso beim Rebhuhn und der Wachtel, die Wachtel ist ein Zugvogel und das Rebhuhn ein Standvogel.

 

Der sog. Wachtelschlag mit seinem typischen "Wie witt witt...Wie witt witt" kündigt die Bockjagd zum 1. Mai an, weil nun die Wachtel als Zugvogel erst angekommen ist.

 

Der Prüfer fragt: „Warum balzt die Wachtel erst im Mai?“

 

Antwort: „Weil sie als Zugvogel hier erstmal ankommen muss.“

 

Zu dieser Zeit hat der Rebhahn seine Rebhenne schon längst beglückt.

 

Man sagt beim Tretakt auch folgenden Merksatz: „Der Hahn besteigt die Leiter.“

 

Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen Rebhahn und Rebhenne ist z.B., dass die Rebhenne auf den Flügeln weiße Qerbänderungen aufweist die wie Leitersprossen aussehen.

 

Bei älteren Rebhennen kommt diese weiße Querbänderung allerdings auch mal nicht mehr vor.

 

Alle Vertreter der Schafe können sich miteinander kreuzen, genauso wie die Vertreter der Ziegen, also Steinwild oder Gamswild mit Hausziege.