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Fachgebiet 1-1

Das Hermelin ist das Große Mauswiesel.

 

Hermelin ist die Bezeichnung im Winterhaar.

 

Großes Mauswiesel ist die Bezeichnung im Sommerhaar.

 

Im Winter- und Sommerbalg bleibt allerdings die jeweils charakteristische Kennzeichnung durch die schwarze Schwanzspitze erhalten, welche das Mauswiesel (der kleinste Raubsäuger der Welt) nicht hat (sieht hier wie abgehackt und ausgefranst aus).

 

Das Verfärben oder mausern, wie auch beim Alpenschneehasen das verfärben, erfolgt um sich an extrem veränderten Außenbedingungen besser anzupassen.

 

Als tagaktive Wildtiere, wie das auch beim Hermelin (Großes Mauswiesel) der Fall ist, geht es so um eine bessere Feindvermeidung gegenüber der Luftwaffe.

 

Im Gebirge ist das der Steinadler beim Alpenschneehuhn oder Alpenschneehase und im Flachland der Habicht beim Hermelin.

 

Die schwarze Schwanzspitze soll den Habicht im übrigen Ablenken. Lieber ein Stück vom Schwanz verlieren als das ganze Leben.

 

Der Balg des Hermelins wurde früher zur Herstellung des Kragens beim Königsmantel verwendet (weißer Kragen mit schwarzen Punkten).

 

Vereinfacht gesagt kann man sagen das alle Raubvögel und alles Haarraubwild im Durchschnitt 4 Junge zur Welt bringen.

 

Das Hermelin stellt mit 8 Jungen eine Ausnahme da.

 

Prüferfrage: "Was macht das Hermelin, wo für wir Menschen in den Knast kommen würden?"

 

„Es vergewaltigt seine eigenen Kinder noch bevor Sie die Augen aufmachen.“

 

Das wiederum macht in meiner Eselsbrücke bzgl. Jungenanzahl nun auch wieder Sinn, da ja bekanntlich früher die Königshäuser Ihren Machterhalt auch durch Inzucht sicherten.

 

Soll heißen das Hermelin und das frühere Adelsgeschlecht haben etwas gemeinsam und damit der Kragen vom Königsmantel überhaupt fertig wird, muss das Hermelin das doppelte an Jungen (8) zur Welt bringen.

 

Wenn hier Kaninchen steht müsste es richtiger Weise Wildkaninchen heißen, denn das Kaninchen sitzt bei uns zu Hause im Stall als Deutscher Riese und wird hier vom Laien auch gerne als Hase bezeichnet.

 

Das Alpenschneehuhn ist ein Randzonenbewohner an der Baumgrenze im alpinen Bereich und gehört zu der Familie der 4 Raufußhühner (Waldhühner), ohne dem Rackelwild, welche auch Tetraonen heißen (Tetrapack von viereckig). Alle Raufußhühner (auch das Rackelwild) unterliegen zwar dem Jagdrecht sind aber ganzjährig geschont.

 

Zu den Raufußhühnern zählen:

 

Auerwild

Birkwild

Haselwild

Alpenschneehuhn

 

(Rackelwild)

 

Rackelwild entsteht aus der Verpaarung zwischen Auerwild und Birkwild.

 

Wenn hier nur Mauswiesel steht, ist das Kleine Mauswiesel der kleinste Raubsäuger der Welt gemeint, dass wie das Große Mauswiesel (Sommerbalg) bzw. Hermelin (Winterbalg) zu der Familie der 5 Stinkmardern gehört.

 

Zu den 5 Stinkmardern zählen:

 

Iltis

Hermelin/Großes Mauswiesel

Mauswiesel

Mink (Neozon, auch Amerikanischer Nerz genannt, wir sagen aber nur Mink)

Nerz (Europäischer Nerz, wir sagen aber nur Nerz)

 

Das Mauswiesel ist ganzjährig geschont.

 

Der Nerz unterliegt nicht dem Jagdrecht, sondern dem Naturschutzgesetz.

 

„Alles was dem Jagdrecht nicht unterliegt, fällt unter dem Naturschutzrecht, kann aber mit Sondergenehmigung jederzeit dem Jagdrecht unterstellt werden.“

 

Beste Beispiele hierfür sind die Neozonen.

 

Beim Haarwild:

 

Waschbär

Marderhund

Mink

 

Beim Federwild:

 

Nilgans

Kanadagans

 

Der Feldhase gehört neben Wildkaninchen und Schneehase zu unseren 3 Vertretern der Hasenartigen. Diese unterscheiden sich am Schädelpräparat zu den Nagerartigen von den oben hinter den Schneidezähnen liegen Stiftzähnen, welche zur Stabilisierung beitragen.

 

Außerdem sind die Schneidezähne bei den Hasenartigen weiß und bei den Nagern gelb.

 

Der Steinadler gehört wie auch Auerwild, Seeadler und alles Schalenwild, außer Rehwild, zum sog. Hochwild (eine alte überholte feudalistische Einteilung der Wildarten in Hoch- und Niederwild, für bessere und weniger bessere Menschen).